Quiche Lorraine klingt nach kleinem Bistro in Frankreich. Tatsächlich ist es aber Fake-Speck, Eier, Sahne und Käse auf Teig – also praktisch ein sehr gepflegter Kühlschrankfund.
Was du ungefähr brauchst
- 1 Rolle Mürbeteig oder Quicheteig
- 1 Packung vegetarische Speckwürfel oder Fake-Bacon, ungefähr 150 bis 200 Gramm
- 3 bis 4 Eier
- 1 Pötchen Sahne
- 1 guter Schluck Milch
- optional 1 Becher Crème fraîche
- 1 gute Handvoll geriebener Käse
- Pfeffer und etwas Muskat
- Salz nur vorsichtig – der Fake-Speck kann das schon ziemlich gut allein
- optional 1 Zwiebel
So macht Micha das
- Teig in die Form legen, am Rand ein bisschen hochdrücken und mit der Gabel ein paarmal einstechen. Wer Zeit und Muße hat, backt ihn kurz vor. Wer nicht, lebt gefährlich und macht einfach weiter.
- Fake-Speck in der Pfanne anbraten, bis er leicht knusprig ist. Eine Zwiebel kann optional gleich mit rein.
- Eier, Sahne, einen guten Schluck Milch und auf Wunsch Crème fraîche verrühren. Pfeffer und Muskat dran, Salz wirklich nur vorsichtig.
- Fake-Speck und Käse unterrühren, alles auf den Teig kippen und ein bisschen glattstreichen. Wir kochen hier und machen keine Feinmechanik.
- Bei ungefähr 180 bis 200 Grad etwa 30 bis 40 Minuten backen. Fertig ist sie, wenn sie goldbraun aussieht und die Mitte nicht mehr wie Wackelpudding arbeitet.
Varianten oder Tipps
Mit Zwiebel wird sie etwas kräftiger. Mit mehr Käse wird sie – überraschenderweise – käsiger. Vor dem Anschneiden fünf Minuten stehen lassen, sonst läuft die halbe Füllung begeistert davon.
Die Kurzansage für die Küche
Teig in die Form, Fake-Speck anbraten, Eier-Sahne-Käse-Gemisch drauf und backen, bis nichts mehr wackelt.
Micha sagt dazu
Wenn Fake-Speck, Sahne und Käse zusammenkommen, sollte man das Ergebnis nicht unnötig zerreden.