Für 4-5 Portionen (Reis/Nudeln noch dazu)
Zutaten
- 1 große Zwiebel
- etwas Öl zum Braten
- ca. 300–400 g vegetarische Fleischwurst
- möglichst eine, die beim Braten stabil bleibt
- Gutfried funktioniert
- die Penny-Variante laut Feldversuch eher nicht 😄
- 3 große Paprika
- etwas Gemüsebrühe
- 1 Dose gehackte Tomaten
- 2 gute EL Paprikapulver, edelsüß
- Rosenpaprika oder scharfes Paprikapulver nach Geschmack
- 1 Prise Zucker
- ein kleiner Schuss Sojasauce
- etwas Kochsahne
- Salz
- Pfeffer
- optional: Liquid Smoke oder Rauchsalz
Zubereitung
Die Zwiebel schälen, grob in Spalten oder ordentliche Stücke schneiden und in einer großen Pfanne mit etwas Öl bei mittlerer Hitze andünsten.
Währenddessen die vegetarische Fleischwurst in ungefähr Wurstsalat-große Stücke schneiden. Also nicht homöopathisch klein — man soll hinterher noch erkennen, was da auf der Gabel liegt. 😄
Die Wurst zu den Zwiebeln geben und jetzt die Hitze etwas hochdrehen. Zwiebel und Wurst dürfen ordentlich Farbe bekommen. Genau hier entsteht später ein guter Teil des Geschmacks.
Wer es etwas deftiger und rauchiger mag, gibt jetzt einen Hauch Liquid Smoke oder etwas Rauchsalz dazu. Vorsichtig dosieren — Lagerfeuer ist gut, abgebrannter Dachstuhl eher nicht. 🔥
Die Paprika putzen und in etwa 3 × 2 cm große Stücke schneiden. Sobald die Wurst schön gebräunt ist, die Paprika mit in die Pfanne geben und kurz mitbraten.
Mit einem kleinen Schuss Gemüsebrühe angießen. Es soll keine Suppe werden, nur genug Flüssigkeit, damit später eine schöne Sauce entsteht für die Nudeln oder den Reis.
Paprikapulver edelsüß (ca. zwei Esslöffel gestrichen) und nach Geschmack etwas Rosenpaprika dazugeben und kurz unterrühren.
Dann die gehackten Tomaten und eine Prise Zucker gegen die Tomatensäure dazugeben. Alles gut vermischen, Deckel drauf und etwa 10–15 Minuten sanft köcheln lassen.
Wichtig: Die Paprika soll am Ende noch etwas Biss haben und nicht zum Gemüsekompott zerfallen.
Zum Schluss einen kleinen Schuss Sojasauce für Umami, etwas Kochsahne für die Rundung und Salz sowie Pfeffer nach Geschmack dazugeben.
Noch einmal kurz heiß werden lassen — fertig, lecker.
Boedi-Tipp
Dazu passen ziemlich hervorragend Reis, Nudeln, Kartoffeln oder einfach ein ordentliches Stück Brot. Und am nächsten Tag schmeckt die Pfanne vermutlich sogar noch ein bisschen besser, weil Paprika, Rauch und Tomate dann ordentlich miteinander gekuschelt haben. 😄
Wichtigster Arbeitsschritt: Die Fake-Wurst wirklich anbraten und Farbe nehmen lassen. Wenn man sie nur warm macht, verschenkt man die halbe Nummer.