Kürbissuppe ist praktisch: grob schneiden, weich kochen, pürieren und hinterher behaupten, die cremige Konsistenz sei exakt so geplant gewesen. Kokosmilch und Chili machen daraus die angenehm warme Variante.
Was du ungefähr brauchst
- 1 kleinen bis mittleren Hokkaido-Kürbis
- 1 Zwiebel
- etwas Öl oder Butter
- 1 Dose Kokosmilch
- Gemüsebrühe oder Wasser
- optional 1 kleine Kartoffel
- Salz und Pfeffer
- etwas Chili
- optional Ingwer
- optional Knoblauch
- optional Limetten- oder Zitronensaft
- optional Kürbiskerne
So macht Micha das
- Hokkaido waschen, aufschneiden und die Kerne entfernen. Die Schale darf dranbleiben. Kürbis in grobe Stücke schneiden – der Pürierstab fragt später nicht nach Maßhaltigkeit.
- Zwiebel in Öl oder Butter anschwitzen. Optional Ingwer und Knoblauch kurz mitbraten.
- Kürbis und optional eine kleine Kartoffel dazugeben und ein paar Minuten mitbraten.
- Mit Brühe oder Wasser aufgießen, aber nur so viel, dass das Gemüse ungefähr bedeckt ist. Nachgießen geht immer; Flüssigkeit wieder herausdiskutieren ist schwieriger.
- Köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Kokosmilch dazugeben und alles cremig pürieren.
- Mit Salz, Pfeffer und etwas Chili abschmecken. Chili nach und nach – wir wollen Wärme, keinen Feuerwehreinsatz.
- Wenn zu dick: Schluck Brühe. Wenn zu dünn: offen etwas einkochen lassen. Optional mit Limetten- oder Zitronensaft abrunden und Kürbiskerne darübergeben.
Vegetarisch oder vegan?
Mit Öl statt Butter ist die Suppe vegan. Kokosmilch ist ohnehin schon auf unserer Seite.
Die Kurzansage für die Küche
Kürbis und Zwiebel weich kochen, Kokosmilch dazu, pürieren und Chili mit gesundem Misstrauen dosieren.
Micha sagt dazu
Wenn eine Suppe orange, cremig und leicht scharf ist, hat der Herbst seine Arbeit erledigt.