Das sieht hinterher aus, als hätte man richtig aufwendig gekocht. Tatsächlich braucht man nur ein paar Töpfe, etwas Timing und den festen Vorsatz, weder Spargel noch Lachs totzukochen.
Was du ungefähr brauchst
- 1 Packung Bandnudeln
- 1 Bund grünen Spargel
- 2 Stücke Lachsfilet
- 1 Pötchen Sahne
- optional etwas Crème fraîche
- 1 kleine Zwiebel oder Schalotte
- 1 Schluck Weißwein oder Brühe
- 1 kleines Tütchen Safran oder einige Safranfäden
- Butter oder Öl
- Salz und Pfeffer
- etwas Zitrone
- optional Parmesan
So macht Micha das
- Bandnudeln in Salzwasser kochen. Vor dem Abgießen eine Tasse Nudelwasser retten – das Zeug löst später fast jedes Soßenproblem.
- Vom Spargel die holzigen Enden abschneiden, den Rest in mundgerechte Stücke schneiden und in etwas Butter oder Öl braten. Er darf gar werden, soll aber noch wissen, dass er Spargel ist.
- Lachs in grobe Stücke schneiden, salzen, pfeffern und kurz anbraten. Innen darf er noch saftig sein; trocken bekommt man ihn später ganz von allein, wenn man nicht aufpasst.
- Zwiebel oder Schalotte anschwitzen, mit einem Schluck Weißwein oder Brühe ablöschen und Safran sowie Sahne dazugeben. Optional noch etwas Crème fraîche einrühren.
- Die Soße kurz einkochen lassen und mit Salz, Pfeffer und etwas Zitrone abschmecken.
- Nudeln und Spargel unterheben, den Lachs ganz zum Schluss vorsichtig dazusetzen. Wenn die Soße zu dick ist: Schluck Nudelwasser. Wenn sie zu dünn ist: kurz offen stehen lassen.
Varianten oder Tipps
Parmesan ist optional und nicht zwingend nötig. Wer ihn mag, gibt ihn am Tisch darüber – dann kann jeder selbst entscheiden, wie italienisch der französische Safranlachs werden soll.
Die Kurzansage für die Küche
Nudeln kochen, Spargel bissfest braten, Lachs kurz garen, Safran-Sahnesoße bauen und alles vorsichtig zusammenführen.
Micha sagt dazu
Sieht nach Restaurant aus, schmeckt nach Sonntag und lässt sich trotzdem in Jogginghose kochen.